Autoren, Verlage und Kulturrat: Spiele in den Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek aufnehmen!
Spieleautoren
und Spieleverlage treten gemeinsam dafür ein, dass analoge Spiele in den
Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) aufgenommen werden. Mit
dieser Forderung wenden sich die Spiele-Autoren-Zunft e.V. (SAZ) mit über 400
Mitgliedern und die im Spieleverlage e.V. zusammengeschlossenen
20 Unternehmen an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, um die
notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu schaffen.
Spiele im Sammlungskatalog der DNB – ein Gewinn für alle!
- Spiele würden sichtbarer als bisher eine Anerkennung als Kulturgut erfahren und ihre gesellschaftliche Bedeutung in der Soziokultur wäre deutlicher berücksichtigt. Gerade der hohe Standard deutscher Spiele war und ist international beispielgebend. Dies stärkt auch Deutschland als innovativen Kulturstandort.
- Spieleautoren und Spieleverlage wären endlich angemessen an der Bibliothekstantieme der Verwertungsgesellschaft Wort beteiligt.
Die Initiatoren freuen sich insbesondere, dass der Deutsche Kulturrat, dem beide Organisationen im Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung angehören, sich diese Forderung in einer Erklärung vom 24.06.2015 zu eigen gemacht hat.
In den unten stehenden PDFs finden Sie die ausführliche Begründung der Initiatoren sowie einen ergänzenden Vorschlag zur praktischen Umsetzung, der die Verwirklichung des Vorhabens deutlich erleichtern könnte.
Initiatoren: Spiele in den Sammlungskatalog der DNB (PDF 72 KB)
Deutscher Kulturrat: Analoge Spiele in den Sammlungskatalog der DNB aufnehmen (PDF 193 KB)
Reaktionen zum Thema:
Spielwiese am 09.07.2015: Meine deutschen Freunde sind ja nicht blöd
Trictrac am 08.07.2015: Spiele in die Nationalbibliothek?
MDR am 08.07.2015: Soll die Deutsche Nationalbibliothek Spiele sammeln? (Leider nicht mehr online) ... und die Diskussion dazu hier
Börsenblatt am 06.07.2015: Deutsche Nationalbibliothek soll Spiele sammeln